Websites, die für alle Menschen funktionieren

Barrierefreiheit

Websites, die für alle Menschen funktionieren

Barrierefreiheit macht digitale Angebote verständlicher, bedienbarer und zukunftssicherer. Wir prüfen Struktur, Kontraste, Tastaturbedienung, Inhalte, Formulare und technische Auszeichnung deiner WordPress-Website.

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Eine zugängliche Website wirkt ruhiger, klarer und professioneller.

Viele Maßnahmen für Barrierefreiheit verbessern die Nutzung für alle: klare Navigation, verständliche Inhalte, sichtbare Zustände, saubere Formulare und eine Struktur, die auch ohne perfekte Voraussetzungen funktioniert.

Wir prüfen bestehende Websites nicht nur automatisch, sondern auch praktisch. Denn ein Tool kann Hinweise liefern, aber echte Bedienbarkeit entsteht erst durch Kombination aus Technik, Gestaltung, Inhalt und Nutzerführung.

Das Ziel ist keine theoretische Checkliste, sondern eine Website, die im Alltag für mehr Menschen zuverlässig bedienbar wird.

Barrierefreiheit prüfen lassen
Zwei Agenturmitarbeiter im Gespräch, einer davon im Rollstuhl

Woran Barrieren im Alltag sichtbar werden

Viele Barrieren fallen erst auf, wenn Menschen die Website anders nutzen als im idealen Desktop-Szenario. Genau dort prüfen wir systematisch.

01

Texte sind schwer erfassbar

Unklare Überschriften, lange Textblöcke, fehlende Hierarchien oder zu geringe Schriftgrößen erschweren Orientierung und Verständnis.

02

Kontraste reichen nicht aus

Texte, Buttons, Links und Zustände müssen auch bei schlechter Sicht, hellem Display oder Vergrößerung zuverlässig erkennbar bleiben.

03

Bedienung hängt an der Maus

Menüs, Slider, Akkordeons, Formulare oder Pop-ups müssen auch mit Tastatur und klar sichtbarem Fokus nutzbar sein.

04

Bilder bleiben ohne Bedeutung

Fehlende Alternativtexte, unklare Icons oder Videos ohne unterstützende Inhalte schließen Nutzer von Informationen aus.

05

Formulare brechen ab

Ohne Labels, verständliche Fehler, Hilfetexte und klare Pflichtfelder werden Kontaktanfragen oder Bestellungen unnötig schwer.

06

Technik ist nicht semantisch

Wenn HTML-Struktur, Überschriften, Landmarken oder ARIA falsch sind, können Screenreader Inhalte schlechter einordnen.

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Lass uns über dein Projekt sprechen.

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Prüfbereiche

Was wir bei Barrierefreiheit prüfen

Barrierefreiheit betrifft Inhalt, Gestaltung, Code und Interaktion. Wir prüfen die Punkte, die darüber entscheiden, ob eine Website wirklich zugänglich bleibt.

01

Struktur und Semantik

Überschriften, HTML-Elemente, Landmarken, Listen, Links und Reihenfolgen werden so geprüft, dass Inhalte technisch verständlich bleiben.

HTML Headings Landmarks Listen Links ARIA
02

Kontraste und Lesbarkeit

Schriftgrößen, Zeilenlängen, Farbkontraste, Zustände und Abstände müssen auch bei Vergrößerung und mobilen Ansichten gut nutzbar bleiben.

Kontrast Schrift Zoom Abstände Links Zustände
03

Tastatur und Fokus

Navigation, Buttons, Menüs, Slider, Akkordeons, Modale und Formulare werden auf Tastaturbedienung und sichtbare Fokusführung geprüft.

Tab-Reihenfolge Fokus Menüs Modale Slider Buttons
04

Formulare und Fehlermeldungen

Labels, Pflichtfelder, Hilfetexte, Validierung, Fehlermeldungen und Erfolgsmeldungen müssen verständlich und assistiv nutzbar sein.

Labels Fehler Hinweise Pflichtfelder Validierung Status
05

Medien und Alternativen

Bilder, Icons, Videos, Downloads und eingebettete Inhalte brauchen sinnvolle Alternativen oder klare Beschreibungen.

Alt-Texte Icons Videos PDF Downloads Embeds
06

WordPress und Komponenten

Themes, Builder, Plugins und wiederkehrende Komponenten werden darauf geprüft, ob sie Barrieren erzeugen oder sauber erweiterbar sind.

Theme Builder Plugins Templates Navigation Content
Gute Barrierefreiheit macht Entscheidungen leichter

Gute Barrierefreiheit macht Entscheidungen leichter

Wenn Nutzer schneller verstehen, wo sie sind, was sie tun können und wie sie Fehler beheben, steigt die Qualität der gesamten Nutzerführung. Barrierefreiheit ist deshalb kein Zusatz, sondern Teil eines professionellen digitalen Auftritts.

Einordnung

Was Unternehmen jetzt verstehen sollten

Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz macht digitale Barrierefreiheit für viele Angebote verbindlicher. Gleichzeitig bleibt Barrierefreiheit auch unabhängig davon ein Qualitätsmerkmal.

01

BFSG betrifft viele digitale Angebote

Seit dem 28. Juni 2025 gelten für viele verbraucherorientierte digitale Produkte und Dienstleistungen strengere Anforderungen an Barrierefreiheit.

02

WCAG liefert die praktische Grundlage

Die Web Content Accessibility Guidelines helfen dabei, Wahrnehmbarkeit, Bedienbarkeit, Verständlichkeit und Robustheit systematisch zu prüfen.

03

Automatische Tests reichen nicht aus

Tools finden technische Hinweise, aber Tastaturführung, Verständlichkeit, Fokuslogik und reale Bedienbarkeit müssen zusätzlich manuell geprüft werden.

04

Bestehende Websites sind verbesserbar

Nicht jede Website muss komplett neu gebaut werden. Viele Barrieren lassen sich durch strukturierte technische, gestalterische und redaktionelle Maßnahmen reduzieren.

05

Barrierefreiheit ist ein laufender Prozess

Neue Inhalte, Plugins, Kampagnen, Formulare oder Designänderungen können wieder Barrieren erzeugen und sollten regelmäßig kontrolliert werden.

06

Rechtliche Bewertung bleibt separat

Wir prüfen und verbessern technische Umsetzung und Nutzerführung. Eine verbindliche rechtliche Einschätzung sollte durch qualifizierte Stellen erfolgen.

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Die vier Grundprinzipien verständlich erklärt

Die WCAG-Prinzipien helfen, Barrierefreiheit greifbar zu machen. Sie zeigen, worauf eine Website grundsätzlich achten muss.

01

Wahrnehmbar

Inhalte müssen erkennbar sein: durch ausreichende Kontraste, Alternativtexte, klare Strukturen und verständliche Medienalternativen.

02

Bedienbar

Navigation und Funktionen müssen mit Tastatur, Touch, Maus und assistiven Technologien zuverlässig nutzbar bleiben.

03

Verständlich

Sprache, Orientierung, Fehlermeldungen und Abläufe müssen so klar sein, dass Nutzer wissen, was passiert und was als Nächstes möglich ist.

04

Robust

Der Code muss so sauber sein, dass Browser, Screenreader und andere Hilfsmittel Inhalte und Bedienelemente korrekt interpretieren können.

Barrierefreiheit beginnt nicht erst bei Spezialfällen

Barrierefreiheit beginnt nicht erst bei Spezialfällen

Wer klare Überschriften, verständliche Texte, gut sichtbare Buttons und stabile Formulare baut, hilft nicht nur Menschen mit Einschränkungen. Auch mobile Nutzer, ältere Besucher, Menschen unter Zeitdruck und Suchmaschinen profitieren von derselben Klarheit.

Wie wir Barrierefreiheit Schritt für Schritt verbessern

Wir prüfen zuerst die reale Nutzung, priorisieren die wichtigsten Barrieren und setzen Verbesserungen so um, dass die Website stabil weiter gepflegt werden kann.

Bestand aufnehmen

Wir prüfen zentrale Seiten, Navigation, Formulare, Inhalte, Komponenten, mobile Ansichten und technische Struktur.

Automatisch und manuell testen

Tools liefern Hinweise. Zusätzlich prüfen wir Tastaturbedienung, Fokusführung, Screenreader-Struktur, Kontraste und reale Nutzungssituationen.

Barrieren priorisieren

Nicht jeder Hinweis ist gleich kritisch. Wir ordnen nach Auswirkung, Aufwand, rechtlicher Relevanz und Bedeutung für wichtige Nutzerwege.

Struktur und Komponenten verbessern

Überschriften, Links, Buttons, Formulare, Menüs, Fokuszustände, Farben, Alternativtexte und Semantik werden gezielt überarbeitet.

Redaktion befähigen

Barrierefreiheit bleibt nur erhalten, wenn neue Inhalte richtig gepflegt werden. Deshalb achten wir auf klare Regeln für Texte, Bilder und Komponenten.

Nachprüfung durchführen

Nach der Umsetzung prüfen wir die wichtigsten Seiten erneut und dokumentieren, welche Punkte verbessert wurden und wo weitere Maßnahmen sinnvoll sind.

FAQ

Häufige Fragen zur Barrierefreiheit

Antworten zu BFSG, WCAG, Prüfung, Umsetzung und laufender Pflege.

Was ist das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz?

Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz setzt europäische Anforderungen an barrierefreie Produkte und Dienstleistungen um. Seit dem 28. Juni 2025 betrifft es viele verbraucherorientierte digitale Angebote.

Muss jede Website barrierefrei sein?

Nicht jedes Unternehmen ist gleich betroffen. Trotzdem lohnt sich Barrierefreiheit fast immer, weil sie Nutzung, Reichweite, Vertrauen und technische Qualität verbessert.

Was bedeutet WCAG?

WCAG steht für Web Content Accessibility Guidelines. Die Richtlinien beschreiben, wie digitale Inhalte wahrnehmbar, bedienbar, verständlich und robust gestaltet werden können.

Reicht ein automatischer Test?

Nein. Automatische Tests finden viele technische Hinweise, aber nicht alle Barrieren. Tastaturbedienung, Fokusführung, Verständlichkeit und reale Nutzung müssen zusätzlich manuell geprüft werden.

Welche Punkte prüft ihr konkret?

Wir prüfen Struktur, Kontraste, Tastaturbedienung, Fokuszustände, Formulare, Alternativtexte, semantisches HTML, ARIA, Navigation, mobile Nutzung und wiederkehrende Komponenten.

Kann eine bestehende Website nachträglich verbessert werden?

Ja. Viele Barrieren lassen sich durch technische, gestalterische und redaktionelle Anpassungen reduzieren. Manchmal ist ein Relaunch sinnvoll, aber nicht immer notwendig.

Ist Barrierefreiheit auch für SEO relevant?

Ja. Klare Überschriften, saubere Struktur, Alternativtexte und verständliche Inhalte helfen nicht nur Menschen, sondern auch Suchmaschinen und KI-Systemen.

Erstellt ihr eine rechtliche Bewertung?

Wir prüfen und verbessern die technische und praktische Barrierefreiheit. Eine verbindliche rechtliche Bewertung ersetzen wir nicht. Bei juristischen Detailfragen sollte eine qualifizierte rechtliche Prüfung erfolgen.